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Weltjugendtag - Ein Rückblick

Liebe Gäste und Besucher auf unserer Gemeinde-Homepage, wir haben Ihnen im folgenden zwei Berichte über den 20. Weltjugendtag ins "Netz" gestellt. Sie handeln von den Tagen der begegnung mit unseren Weltjugendtagsgästen aus Frankreich hier in Roßdorf und von den Erlebnissen unserer Jugendlichen beim Weltjugendtag in Köln.

Die Bilder und Impressionen können Sie auch auf den Kinder- und Jugendseiten unserer Pfarrgemeinde mit folgendem Link erreichen:

.Weltjugendtag 2005 – Tage der Begegnung in Roßdorf – Berichte und Fotos

Tage der Begegnung in Roßdorf – Ein kleiner Rückblick
Insgesamt 33 junge Menschen aus Frankreich hatten wir vom 11. bis 15. August hier bei uns in Roßdorf zu Gast. Mit etwas Verspätung kamen sie am Donnerstagabend im Bonifatiushaus an, wo sie sich nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer Jertz mit Chili con Carne stärken konnten. Dabei und danach gab es die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. Die Verständigung klappte dank der Dolmetscherin recht gut, außerdem konnten einige der Jugendlichen englisch und ganz wenige sogar deutsch sprechen. Anschließend versammelten wir uns zum Abendgebet in der Kirche, bei dem wir zum ersten Mal das Mottolied des Weltjugendtages „Venimus adorare eum“ (Wir sind gekommen, ihn anzubeten) sangen, das uns über die Tage in Roßdorf und die Jugendlichen natürlich auch in Köln weiterhin begleitet hat.
Am Freitag, dem Tag des sozialen Engagements, gab es drei verschiedene Aktionen, an denen sich die Jugendlichen beteiligen konnten: Der Bau des Brunnens vor dem Bonifatiushaus, die Renovierung unseres Jugendraums und die Aktion „Fisch“ verbunden mit der Vorbereitung des Jugendgottesdienstes für den Sonntag. Darüber hinaus fand sich noch eine Gruppe, die eine alte Dame, die selbst aus Frankreich stammt, im Seniorenwohnheim besuchte. Zwischendurch gab es ein leckeres Mittagessen und eine kleine Mittagspause. Um 18 Uhr kam der Bus, der uns zu einem internationalen Fest nach Griesheim brachte. Dieses Fest begann mit einem Gottesdienst, der von vielen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern gestaltet war und trotz der Platznot für große Begeisterung sorgte. Auch die anschließende Zeit der Begegnung mit internationaler Musik und Imbiss rund um die Kirche war einfach toll!
Am Samstag meinte es die Sonne gut mit uns. Ein wunderschöner Ausflugstag stand auf dem Programm: Die Jugendlichen fuhren mit dem Bus nach Rothenburg ob der Tauber. Am Abend erwartete sie ein leckeres Abendessen im Bonifatiushaus.
Am Sonntag feierten wir miteinander unseren Jugendgottesdienst, anschließend gab es einen sehr reichhaltigen Brunch. Am Nachmittag machten sich die Jugendlichen auf den Weg, um Roßdorf ein wenig besser kennen zu lernen. Dazu gehörte auch ein Abstecher in die evangelische Kirche. Mit einem Kirchenkino, zu dem auch viele deutsche Jugendliche gekommen waren, endete der Tag.
Ganz herzlichen Dank für dieses gelungene Programm möchte ich an dieser Stelle dem Organisationsteam in unserer Pfarrgemeinde sagen, zu dem Pfarrer Jertz, Adi Heil, Andrea Schmetz und Julia Lenzen gehörten. Darüber hinaus hatten sie viele Helfer und Helferinnen, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Allen ein ganz herzliches Dankeschön! Nicht zuletzt gilt unser Dank natürlich auch den Gastfamilien, die unsere jugendlichen Gäste aufgenommen haben.
Herzlich danken möchten wir auch dem Frauenkreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal Kräutersträuße, einem alten Brauch zufolge, anlässlich des Feiertages „Maria Himmelfahrt“ anbot. Die Sträuße – es waren über 70 an der Zahl – wurden fachmännisch und dekorativ unter Anleitung von Frau Müller gebunden – und am Sonntag, den 14.8. vor der Messe angeboten. In der Messe wurden sie dann von unserem Pfarrer geweiht. Der Erlös in Höhe von 282,15 € kam dem Weltjugendtag zugute. Die Vielzahl der Kräuter wurde von Frauen aus unserer Pfarrgemeinde in und rund um Roßdorf herum gesammelt. Auch hierfür ein großes Dankeschön.
Eine stattliche Anzahl unserer Jugendlichen und einige Erwachsene begleiteten unsere Gäste noch zum großen Gottesdienst im Mainzer Stadion, der einen gelungenen Abschluss der Tage der Begegnung in unserem Bistum bildete. Ch. Holle

 
7 Roßdörfer beim XX WJT 2005 in Köln
Am Montag, dem 15. August, machten sich sieben mutige Roßdörfer auf, um eine ganz besondere Reise anzutreten – Besuch des Weltjugendtags 2005 in Köln.
Nach dem Reisesegen in unserer Kirche ging es in drei Gruppen zuerst einmal nach Mainz. Dort, im Bruchweg-Stadion, feierten wir Jugendlichen gemeinsam mit Karl Kardinal Lehmann, unseren neuen Freunden aus Versailles und einigen anderen aus unserer Gemeinde, sowie vielen Teilnehmern aus dem Bistums Mainz einen Gottesdienst zum Abschluss der Tage der Begegnung.
Unsere erste angenehme Überraschung erlebten wir am Abend in der Gemeinde St. Nikolaus in Pulheim-Brauweiler (nahe Köln), wo alle Pilger des Dekanates Darmstadt in Privatquartieren untergebracht waren. Mit unserer Gastfamilie hatten wir großes Glück: das Ehepaar Sartorius bewirtete uns ausgezeichnet, stellte uns komfortable Zimmer zur Verfügung und nahm interessiert Anteil an unseren Erlebnissen.
Eine weitere Überraschung erlebten wir, als wir uns zum ersten Mal in die Stadt begaben. Überall leuchteten die hellblauen Pilgerrucksäcke und trotz wahnsinnig überfüllter Züge, Bahnhöfe, Straßen und Plätze herrschte doch eine gelöste und harmonische Atmosphäre. Überall war Musik und Gelächter zu hören – allen voran musizierten und klatschten ausgelassen die Besucher aus Lateinamerika, Italien und Spanien.
Da mussten wir schon ordentlich Zeit und Geduld aufbringen, um den Papst zu sehen oder später dann den Dom zu besichtigen. Leider konnten wir donnerstags nur einen kurzen, knappen Blick auf den auf dem Rhein vorbeifahrenden Benedikt XVI werfen.
Alles war recht ergreifend: die besinnlichen Gottesdienste in der schönen Brauweiler Abteikirche oder die spektakuläre Eröffnungsmesse mit Kardinal Meissner im Kölner Rhein-Energie-Stadion, in dem die sechzigtausend Pilger sogar die Worte des Bundespräsidenten übertönten.
Das absolute Highlight erreichten wir nach drei Stunden Fußmarsch über eine von Menschen dicht belaufene vierspurige Autobahn – das Marienfeld. Nahezu eine Million Leute, wie wir später erfuhren, trafen nach und nach dort ein. Die Vigil Samstag spätabends und der Abschlussgottesdienst am Sonntag mit unserem Papst Benedikt XVI., der für die meisten ja nur auf riesigen Bildwänden zu sehen war, übertraf alle unsere Erwartungen, zudem die Nacht unter freiem Himmel und im Schlafsack ohne irgendwelche größeren Zwischenfälle verlaufen war - beachtlich bei so vielen Leuten!
Es war eine sehr schöne Erfahrung für uns alle, beim XX. Weltjugendtag in Köln dabei zu sein. Wir waren stolz, dieser Gemeinschaft von jungen Menschen aus aller Welt anzugehören und freuen uns auf den nächsten Weltjugendtag 2008 in Sydney.
Lukas Stühn und Alexander Göttsching
für Andrea, Julia, Katja, Lara, Alexander, Bastian, Lukas